Das Gocargo-Aufliegersystem
Neben den generellen Punkten sind für das Gocargo-Aufliegersystem
folgende spezifischen Voraussetzungen ausschlaggebend:
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Durch niedriges Eigengewicht des kompletten Systems maximale Nutzlast.
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Durch geringe Bauhöhe grosse nutzbare Ladehöhe.
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Durch kompakte Antriebseinheiten grosse nutzbare Ladelänge.
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Wetter- und wasserbeständige Systemteile und Steuereinheiten.
Der endlose Boden, wie er zu stationären Zwecken verwendet wird, hat
für das Aufliegersystem keinen Sinn, ein Auflieger wird immer abwechselnd
be- und entladen.
Das Gocargo-Aufliegersystem besteht aus folgenden Hauptteilen:
Gewinde
An der Vorderseite des Aufliegers wird eine durch KWB selbst entwickelte,
kompakte und wartungsfreie Winde gegen die Stirnwand montiert. Diese robuste
Winde wird elektrisch oder hydraulisch betrieben, wobei auch eine Kombination
möglich ist. Die Winde paßt genau in den maximalen Stirnstrahl
des Aufliegers. Sie zieht über ein Stahlseil am Transportband, welches
auf dem normalen Aufliegerboden liegt. Während sich das Band nach
vorne bewegt, kann der Auflieger beladen werden. |
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Transportband
Das speziell zu diesem Zweck entwickelte Transportband, welches KWB
benutzt, hat eine Dicke von weniger als vier mm. Dieses Transportband liegt
auf dem Standard-Boden des Fahrzeuges. Deshalb verliert man im Vergleich
zu einem Standard-Auflieger nur vier mm von der nutzbaren Ladehöhe.
Da der normale Boden benützt wird, ist auch die maximal zulassbare
Punktlast sehr hoch. Das im Auflieger montierte Gocargo-System kann deshalb
auch wie ein normaler Boden durch Schnellader und Gabelstapler befahren
werden. |
292
An der Hinterseite des Aufliegers wird die durch KWB selbst entwickelte
"292"-Antriebseinheit gebraucht. Das Transportband wird an der Hinterseite
über eine Umlenkrolle geführt und dann sofort auf die Aufwickelrolle
gewickelt. In dieser Rolle befindet sich der komplette Antrieb in entweder
elektrischer oder hydraulischer Ausführung. Durch die Reduktion der
bewegenden Teile, und durch das Anschliessen der Einheit an die Zentralschmieranlage,
ist das System auch sehr wartungsarm. |
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Steuerung
Selbstverständlich sind die Steuerungen der hydraulischen und
elektrischen Ausführung unterschiedlich. Beide Versionen wurden durch
KWB selbst entwickelt und auch hergestellt. Weil KWB die Steuerungen selber
entwickelt und auch komplett baut, sind im Falle einer Störung immer
ausreichend Kenntnisse und Ersatzteile vorhanden. Die Basis wird geformt
durch eine Steuerung, mit welcher das System nur vor- und rückwarts
laufen kann. Zusätzlich zu dieser Basis können Lichtschranken
zum Stoppen der Ladung, Lichttaster zum Beladen, Drehgeber zur Geschwindigkeitsmessung,
usw geliefert werden. Weitere Möglichkeiten sind die Speicherung von
Fehlermeldungen, Einloggen der Bediener, Übersendung eines elektronischen
Frachtbriefs, usw. |
Positionierung
Um den Abstand zwischen dem Auflieger und der stationären Anlage
zu minimalisieren, ist eine exakte Positionierung erforderlich. KWB hat
ein eigenes System zur Positionierung entwickelt damit den Auflieger an
den exakten Standort (Abstand, Höhe, Breite) geführt wird. Um
den Auflieger zu führen, sind Stahlräder fest an den Auflieger
montiert. An der stationären Anlage wird vorne ein verzinkter Stahlrahmen
eingesetzt. Die Stahlräder der Auflieger werden durch diesen Rahmen
geführt und der Auflieger wird auf einige Millimeter genau vor der
stationären Anlage positioniert. |
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