Das stationäre Gocargo-System
Neben den generellen Punkten sind für das stationäre Gocargo-System
folgende spezifischen Voraussetzungen ausschlaggebend:
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Starke und solide Konstruktion für das Anfahren mit Gabelstapler.
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Keine herausragenden Teile wegen der Gefahr einer Beschädigung.
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Beständig gegen Staub und Schmutz des Lagerhallenbodens.
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Endloser Tragprofilboden für schnellste Entladezeiten.
Das Eigengewicht, für das mobile System ein bedeutender Faktor, spielt
beim stationären System keine Rolle. Deshalb ist es auch kein Problem,
die komplette Konstruktion aus Stahl zu bauen. Auf dieser Konstruktion
werden in Längsrichtung zwei Kettenspuren geführt, wozu die Stahl-Tragprofile
genietet sind. Der Boden der Stahl-Profile ist zum Be- oder Entladen eines
Aufliegers endlos vor- und rückwärts bewegbar.
Das stationäre System besteht aus folgenden Hauptteilen:
Stahl Konstruktion
Die Basis des stationären Gocargo-Systems wird durch eine stabile
Stahlkonstruktion geformt, welche aus standardisierten Stahlprofilen konstruiert
wird. Für eine stabile Konstruktion werden alle Verbindungen komplett
verschweißt. Die Konstruktion wird aus gestrahlten Profilen hergestellt
und nachher in jedem gewünschten RAL-Farbton lackiert. |
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Antriebseinheit
Zur Reduktion der Anzahl bewegter Teile in der Antriebseinheit wird
diese komplett in das Transportteil integriert. Für Wartungs- und
Reparaturarbeiten an Motor, Getriebe und Antriebskette können die
Stahl-Tragprofile ohne Spezialwerkzeuge von außen demontiert werden. |
Transportkette und Kettenführung
Um den Verschleiß auf ein Minimum zu reduzieren und eine maximale
Zuverlässigkeit bieten zu können, werden die Transportketten
stark überdimensioniert. Das Transportteil besteht aus zwei Transportketten.
Die Stahltragprofile werden mit Stahlnieten auf jedes einzelne Kettenglied
genietet. Die Transportkette wird durch 20 einstellbare und wartungsfreie
Kettenführungen aus gehärtetem Stahl geführt. |
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Tragprofile
Zur Realisierung eines ebenflächigen Transportbodens, worauf die
Ladung transportiert wird, muss man die Tragprofile mit einem minimalen
Zwischenabstand montieren. Die Tragprofile werden aus Stahl-Rechteckrohren
(45x30x3 mm) mit einer Länge von 2500mm hergestellt. Diese Profile
sind elektrisch verzinkt. Jedes Tragprofil wird mit vier Stahlnieten an
die Transportkette montiert. Für einen Zutritt in den Innenraum der
Anlage sind zwei Flächen an dieTragprofile verschraubt statt genietet. |
Unterstützung
Um die hohen Belastungen auf den Tragprofilen zu ermöglichen,
werden diese Profile zwischen den Ketten unterstützt. DieTragprofile
werden nach einem maximalen Durchbiegen von wei mm durch einen Stahlträger
unterstützt, worauf ein Kunststoff-Gleitprofil montiert ist. Das rücklaufende
Teil mit Tragprofilen wird über zwei Stahlträger mit Kunststoff-Gleitprofil
geführt. |
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Übernahmerollen
Um den Übergang zwischen Auflieger und Anlage zu erleichtern,
gibt es verschiedene Lösungen. Bei Anlagen, wo verschiedenste Arten
von Stückgütern verladen werden, wird eine 70mm-Achse gewählt.
Bei Anlagen für Standard-Paletten bietet eine Konstruktion mit sechs
Mal drei kleineren Rollen die beste Lösung. |
Steuerung
Um Beschädigungen zu vermeiden, wird die Steuerung in den Stahl-Rahmen
der Anlage oder an einen anderen sicheren Ort, montiert z.B. Mauer. Da
das stationäre System der beste Ort ist für die Steuerung, werden
die vielfältigen Funktionen für Be- und Entladen, Laufbedienung
usw., von diesem aus gesteuert. Deshalb ist die Bedienung des Aufliegersystems
sehr einfach. Für die Sicherheit des Gesamtablaufs sind alle Gocargo-Anlagen
mit Not-Stopp-Schaltern an drei Ecken der Bahn versehen. |
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Positionierungsrahmen
Vor der stationären Gocargo-Anlage wird eine feuerverzinkte Stahlkonstruktion
fest auf den Boden montiert. Während des Rückwärtsfahrens
des Aufliegers wird dieser ca. 1,5 cm aus der Luftfederung gehoben. Dies
ist gedacht, um eventuelle Reaktionen der Luftfederung zu vermeiden. Der
Auflieger wird mit dieser Art von Positionierung bis auf einige Millimeter
genau vor der stationären Gocargo-Anlage platziert. |
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